Montag, 7. April 2014

Machst'n du 'n ganzen Tag?

Halloooo aus Australien,

die Zeit in Australien vergeht wirklich wie im Flug, ich kann es kaum fassen, dass ich jetzt schon drei Monate hier in Perth an der Westküste Australiens wohne. Aufgewacht mit dieser Erkenntnis dachte ich mir, ich melde mich mal wieder auf dem Blog zu Wort, ein bisschen was ist bestimmt zusammengekommen, was man so erzählen kann. Immer wieder werde ich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Also dann, los geht's.

Die tägliche Aussicht von meinem Zimmer
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass man das Leben, das ich hier habe, wohl kaum vergleichen kann zu irgendetwas anderem vorher. Vor allem aber ist es ein echter Gegensatz zur ersten Hälfte meines Australien-Abenteuers. Perth ist eine sehr ruhige Stadt, und der Vorort Joondalup, der größe Vorort Perths nach dem Stadtzentrum, ist noch ruhiger. Aber auf keinen Fall langweilig!

Hintergrundinformation:
Besonders der Westen Australiens ist für sein rasantes Wachstum, in Hinsicht auf Bevölkerung, Gebäude, vor allem aber Wirtschaft, bekannt. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich an einem sehr verlassenen Ort eine Großstadt mit 1,7 Mio. Einwohnern und Wolkenkratzern. Ja, Perth ist die weltweit abgelegendste Großstadt. Wie abgelegen? Nun ja... Ordnen wir es mal ein. Nach Norden verläuft ein Highway, den wir einmal eine halbe Stunde entlanggefahren sind: Straße, meist eine Spur pro Richtung, aller paar Kilometer eine Überholspur, links und rechts Buschland. Punkt. Die nächste Stadt mit über 10.000 Einwohnern - Broome - liegt 2.200 km von Perth entfernt. Östlich erstreckt sich etwa 4.000 km lang Wüste, bis Sydney. Und westlich von Perth sieht man nur blau, das nächste Festland dürfte Madagaskar in 7.000 km Entfernung sein. Das Krasseste daran möchte ich aber nochmal hervorheben: Eine Autofahrt von Perth nach Sydney ist tatsächlich etwa 70 km länger als die Luftlinie bis Singapur. Moin. :D
Okay. Genug Hintergrundwissen. :p

Joondalup Station - ziemlich futuristisch, wie ich finde ...
 Mal ein paar Bilder zu Perth. Wahrzeichen ist der Kings Park, eine riesige Grünfläche, die eigentlich nur aus unberührtem Buschland besteht. Echt interessant.

Weg durch den Kings Park
Blick vom Kings Park auf Perth. Ist eine Art Plateau über der Stadt.
 


Einer der Eingänge.
Perths Innenstadt. Wirklich sehr ruhig und beeindruckend modern.


Nachdem ich die gesamte Ostküste als reinen Urlaub, viel Reisen, viele Abenteuer, erleben durfte, wechseln sich hier meine Pflichten mit der Freizeit - dem Urlaub 2.0 - ab. Und ich glaube fast, dass mir das noch besser gefällt. Jedenfalls habe ich die Entscheidung, hierher zu kommen, an noch keinem Tag bereut.

Wenn ich mich recht erinnere, seid ihr noch auf dem Stand meiner Ankunft hier in Perth. Hm. Das ist ja inzwischen eine ganze Weile her. Was hat sich denn da gleich nochmal alles entwickelt? 

Neben einem super Verhältnis zu meiner Gastfamilie ist das vor allem der Alltag. Bedingt durch die umgekehrten Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind die Sommerferien hier ja über Weihnachten - in Tillys Fall ganze acht Wochen (Privatschule, die anderen haben sechs, aber diese Schule macht täglich zwanzig Minuten länger Unterricht). Deshalb beginnt auch das neue Schuljahr mit dem neuen Jahr, dieses Jahr am 31. Januar. Die aufmerksamen Leser unter euch - mir fällt zwar gerade keiner ein, aber man weiß ja nie - wundern sich vielleicht, das war nämlich ein Freitag. Aber im Nachhinein gesehen ist das ziemlich clever. Das ganze organisatorische Zeug findet halt an diesem Tag statt, und am Montag wird dann richtig durchgestartet.
Da Lous (meine Hostmum) Business als Private Schwimmlehrerin in der Sommerzeit ziemlich boomte und Pete (mein Gastvater) in einer internationalen IT-Firma ziemlich zu tun hatte, ergab sich mit dem Beginn der Schule für mich im Groben folgender Wochenplan:

Montag
Ab ca. 7 Uhr morgens sorge ich dafür, dass Tilly aufsteht, frühstückt, sich die Zähne putzt und Haare kämmt, sowie in Schuluniform um 8 Uhr bereit zur Abfahrt ist. Montags nicht vergessen: Die Geige für den Unterricht. Dann fahre ich sie zur etwa zehn Minuten Autofahrt entfernten Schule. Gegen 8.45 Uhr bin ich dann wieder zuhause und habe erstmal frei.

Die Aula der Privatschule
Blick auf den Parkplatz. Nur halt mit freien Parkplätzen. Den blauen Festiva fahre ich. :P
Der Schulhof
Der Spielplatz
Die Schule endet um 15.20 Uhr, das Problem: Nach 14.52 Uhr (eigene Statistiken) gibt es keinen Parkplatz mehr, weil ja jeder um diese Uhrzeit seine Kinder abholt. Deshalb muss ich gegen 14.30 Uhr starten und darf dann eine halbe Stunde im Auto oder auf dem Schulgelände warten. Radio und Buch haben sich da bewährt. Dann geht es nach Hause, wir erledigen die Hausaufgaben, also das tägliche Lesen und üben sogenannte Sight Words, Wörter, die man sofort erkennen muss, ohne erst genau lesen zu müssen. Gegen 18 Uhr sind dann die Eltern zuhause.

Dienstag
Im Prinzip findet das gleiche Spektakel statt wie montags, nur statt Geige brauchen wir diesmal die Bücher aus der Bücherei, die werden dienstags gegen neue ausgetauscht. Die Bücherei scheint hier eine ziemlich große Rolle zu spielen, selbst in den höheren Klassen sind diese noch fester Bestandteil des Stundenplans. 
Nachdem ich Tilly dann abgeholt habe, geht es direkt zu "Guides", was ein bisschen den Pfadfindern entspricht, aber nur aus Mädchen bestehend. Dort wird zusammen gebastelt, Sport gemacht, und so weiter. Bis 17 Uhr habe ich sozusagen frei, dank der Strandnähe ist das aber nicht ganz so schlimm, sodass ich diese Stunde meist in der Sonne und im Meer verbracht habe, an einem der schönsten Strände Australiens. Ich muss sagen, hier kann die Ostküste nicht wirklich mithalten. Danach hole ich Tilly ab und fahre nach Hause. Dadurch, dass sie meist noch auf dem Spielplatz spielen will, kommen wir so gut wie nie vor um sechs zuhause an, und dann sind auch die Eltern schon wieder da. 

Mittwoch
Anfangs war dieser Tag, zusammen mit Freitag, mein freier Morgen, da Lou dort noch nicht arbeitete. Inzwischen fahre ich Tilly aber - bis auf Ausnahmen - jeden Morgen zur Schule.
Mittwoch ist der Tag der Woche, an dem die Kinder ihre technischen Spielzeuge mitbringen dürfen. Das heißt, man kommt morgens in die Schule und sieht alle Kinder an einem Tisch (statt, wie üblich, schubsend und rennend in den Gängen) und alle schauen in ihre eigenen (!!) iPads, iPods, iPhones und Nintendos. Also: Sicherstellen, dass das iPad morgens aufgeladen ist. 
Nachmittags geht es nach der Schule direkt zum Schwimmen, das heißt, während des Schwimmunterrichts kann ich ein paar Bahnen schwimmen - kostenlos. Muhaha. Je nach Wassertemperatur gehe ich manchmal danach noch mit Tilly im Wasser toben, manchmal wärmen wir uns aber auch auf der Wiese draußen auf oder essen ein Eis.




Donnerstag
Morgens verläuft alles wie üblich, aber direkt nach der Schule findet noch eine Sport-AG statt, sodass ich Tilly erst um 16.30 Uhr abholen muss, und da der Parkplatzwettkampf auch nicht stattfindet, gibt mir das anderthalb Stunden mehr meiner sonst sehr begrenzten Freizeit. Nach dem Sport ist Tilly meist ein bisschen müde, und hat Hunger. Gefährliche Mischung!

Freitag
Auch hier der übliche Ablauf des Morgens. Nachdem ich sie in der Schule abgesetzt habe, kümmere ich mich um die Sauberkeit des Hauses, das heißt, Saugen, Wischen und Staubwischen angesagt.
Wieder zur gewohnten Zeit hole ich sie dann ab, wir kommen fix nach Hause, Mahlzeit eingeworfen, und dann geht es zum Rollerskating. Eine Turnhalle auf dem Universitätsgelände wird dort umfunktioniert, und haufenweise Kinder fahren sich auf der einen Hälfte der Halle gegenseitig um, während auf der anderen unterrichtet wird. Danach geht es - logisch - nochmal auf den Spielplatz, und dann heim.

Samstag
Samstag Morgen passe ich noch einmal etwa zwei Stunden auf Tilly auf, während Lou arbeiten und Pete im Fitnessstudio ist. Der Schlüssel, um diesen Morgen entspannt über die Bühne zu bringen, ist das Backen von Pancakes. 


Danach ist für mich dann Wochenende. Meist mache ich hier etwas gemeinsam mit meiner Gastfamilie. Die machen sich da echt immer Gedanken, um sicher zu gehen, dass ich hier auch möglichst viel sehe. Deshalb haben wir schon Moore River (1h Autofahrt entfernt) besucht, waren auf dem Weg zu Penguin Island (Fähre war leider wegen zu starkem Wind außer Betrieb, aber es war auch schön, die südlichen Vororte Perths anzuschauen), schauten uns das Mandurah Krabbenfestival (klingt bescheuert, war aber an sich ganz lustig) an oder sind einfach nur am Strand gewesen.


Moore River. Das Gelb sieht hier vielleicht komisch aus, es ist aber einfach nur Sand.
Das Vordere ist übrigens ein Fluss, der Streifen da hinten ist dann Sand/Strand, und dahinter ist das Meer.

Ein paar Randinformationen zum allgemeinen Wochenplan:

  • Wenn ich Tilly abhole, folgt unsere Konversationen einer festen Reihenfolge.
    1. "Darf ich auf den Spielplatz?"
        - Montag, Donnerstag und Freitag: "Ja."
        - Dienstags: "Nein, du hast gleich Guides." - Antwort: "Oooor."
        - Mittwochs: "Nein, wir müssen zum Schwimmen." - "Ich hab keine Lust auf Schwimmen!"
    1.1 Wenn ja: "Kann ich meine Schuhe und Socken ausziehen?" - "Ja."

    2. "Hast du einen Parkplatz gefunden?" - Antwort ist prinzipiell:
        "Nein. Ich parke im Büro des Schulleiters. Das ist klimatisiert."

    3. "Ich bin eher am Auto als du!" - Denkt sie.

    4. "Hast du was zu Essen mitgebracht?"
        - Dienstags und mittwochs: "Ja." Je nach Laune können das Leckereien vom Bäcker oder sogar
          Pancakes sein, alternativ aber auch drei Oreos. 

        - Montags, donnerstags und freitags: "Nein, wir können zuhause was essen."

  • Die Heimfahrt im 17 Jahre alten Ford gestaltet sich als sehr vielfältig. Entweder regen wir uns zusammen über andere Autofahrer und Baustellen auf (manche Australier... Naja.), oder wir freuen uns über bunte oder besondere Autos. Auch die Nummernschilder sind hier was ganz Besonderes, manche sind ganz normal, aber gegen Aufpreis kann man auch eigene entwerfen. Ich habe mir angewöhnt, Fotos davon zu machen.





    Hinsichtlich Musik habe ich neben dem Kassettenfach nur das gute alte Radio. Da die Moderatoren zur Rush Hour viel quatschen, finden wir unsere Sender auf besondere Weise. Tilly ruft eine Nummer von 1 bis 6, ich stelle sie ein. Wenn das Lied gut ist, bleibt es, bis es zu Ende ist, ansonsten kommt jeden Augenblick eine neue Nummer. Meine Favoriten sind 2 und 4, Tilly mag 1 und 6. Wisst ihr Bescheid, was da immer los ist. Blöd halt nur, dass ich die Knöpfe drücke. :D

  • Zum morgendlichen Ablauf: Eine nicht ausgeschlafene Tilly ist wie blind und rückwärts durch einen Minenfeld zu laufen. Irgendwann explodiert es. Geringere Explosionswahrscheinlichkeit besteht bei Fragen wie "Was magst du zum Frühstück haben?", oder "Wo ist dein Hausaufgabenheft?", aber bei "Gehst du bitte deine Zähne putzen?" kann man nur darauf warten. Naja. Augen zu und durch. 

  • Das iPad am Mittwoch ist ein sehr gutes Druckmittel. Es könnte mir ja aus Versehen passieren, dass ich es nicht lade. Oder gar vergesse. Das wäre doch echt schade, oder? ;)

  • Meine absolute Lieblingstätigkeit ist das Rollerskating freitags. Nicht, dass ich teilnehmen würde, nein, aber der Vater von Tillys Freunden, Rob, ist ein High School Teacher und mit ihm komme ich immer sehr lange ins Gespräch, über Politik, Geschichte und Autos. Sehr interessant, man erfährt viel über Australien, und dem Englisch schadet's ja auch nicht. 


Und was macht der sonst den ganzen Tag!?
Aaaalso. Noch bevor ich überhaupt in Perth angekommen war, kontaktiere mich schon Sarah, ein Au Pair ganz in der Nähe. Sie hat mich auch auf die Idee gebracht, erst den Sieben-Tage-alles-kostenlos-Pass im Fitnessstudio auszuprobieren, und dann auch Mitglied zu werden. Eine wirklich gute Idee, weil es dort die verschiedensten Angebote gibt, die es auch wert sind. So führte es dazu, dass ich eigentlich jeden Tag dort zu finden bin, ein Coach hat mir ein Programm zusammengestellt, das ich durchführe, wenn ich an keinem Kurs teilnehme - etwa dreimal pro Woche. Ansonsten ist "Outdoor X" mein Favorit geworden, auch wenn es ziemlich hart ist, ist die Truppe einfach echt lustig, und immerhin sterben da alle, nicht nur ich. Dieser Kurs findet auch bis zu dreimal pro Woche statt - also, er findet dreimal pro Woche statt, aber nicht immer mit mir. :D



"Arena Joondalup" - Das Fitnessstudio.

Dank Sarah habe ich auch andere Au Pairs kennengelernt, die alle nicht zu weit weg wohnen, und da wir fast alle ein Auto haben, ist es nicht wirklich schwer, sich spontan am Strand oder bei jemandem zuhause zu treffen. Wenn wir uns mal nicht treffen und ich auch nicht im Gym bin, versuche ich, mein Englisch auf Vordermann zu bringen, das heißt, ich lese englische Bücher, die mir die Gastfamilie borgt, schaue englische Fernsehsendungen - logisch - und übe auch schon für den Englisch-Test in der Uni, den ich ja im Sommer bestehen muss.



Und sonst so?
Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin, diese Gastfamilie gefunden zu haben. Ich fühle mich nicht wirklich wie eine Arbeitskraft, sondern vielmehr wie ein Familienmitglied. Es beruht auf gegenseitigem Helfen und Gefallen, wir haben nichtmal einen Vertrag. Ich wundere mich immer ein bisschen, wenn ich in den Au Pair Gruppen auf facebook lese: "Meine Gastfamilie will mich einmal pro Woche zum Babysitten verpflichten - Das sehe ich nicht ein! Ich will das extra bezahlt haben!"

Hier ist das eher so ... 
"Dominic, hast du Donnerstagabend schon was vor?" 
- "Nein, denke nicht, warum?" 
- "Könntest du abends auf Tilly aufpassen, da ist so eine Comedyshow in der Stadt, die wir gern sehen würden" 
- "Klar, mach ich." 
- "Spitze, danke!"  

Ich finde, das macht einen ganz anderen Ton aus. Sie machen ja auch genug für mich, da verkrafte ich das schonmal. Das sind so die kleinen Dinge, die ich sehr zu schätzen weiß, weil ich weiß, dass es das nicht in jedem Gastfamilie-Au Pair-Verhältnis gibt. 

Zu meinem Geburtstag haben sie sich dann aber irgendwie selbst übertroffen. Tilly ist extra zeitig aufgestanden, hat mir Frühstück gemacht, logisch, die Mama musste ein bisschen helfen, aber dann hat sie mir doch tatsächlich Frühstück ans Bett gebracht. Echt niedlich! :)
Mittags haben sie mich dann zum Essen eingeladen, und nachmittags/abends gab es dann auf der Hauseinweihungsfeier von Sarahs Hostmum noch von Tilly verzierten Geburtstagsschokoladenkuchen. Alles in allem ein echt schöner Tag, an dem sie mir keinen größeren Gefallen tun hätten können.





Was ich allerdings zugeben muss: In Perth wird es langsam kalt. Der Herbst hat angefangen, und Deutschland fängt an, uns die Temperaturen zu klauen. Frostige 25-27 Grad, nachts bis zu 15. Und ich fange wirklich an, Pullover zu tragen. Deutschlands Winter, ich bin nicht bereit ... Das wird sicher spannend. 

Cool an der Westküste sind natürlich die Sonnenuntergänge über dem Meer, die man an der Ostküste nicht wirklich beobachten konnte. Es ist immer wieder faszinierend und wunderschön anzusehen.





Alles in allem kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung überhaupt war, hierher zu kommen. Ich habe es wie gesagt an noch keinem Tag bereut. So schön wie das Reisen an der Ostküste und die damit verbundene Freiheit war, ich bevorzuge den geordneten Alltag, wo man nicht nur in den Tag hineinlebt, was auch in exzessivem Rumgammeln enden kann. Und den habe ich hier. Hinzu kommt, dass ich etwas für meine Zukunft tue - Englisch sprechen (übrigens auch die ganze Zeit mit Sarah, worauf wir als Deutsche sehr stolz sind) und Umgang mit Kindern - und ich auch in die englisch-australische Kultur hineinschnuppern kann.

So. Klappe jetzt. Zeit für Bilder.

Die folgenden Bilder sind von Mullaloo Beach, dem wohl besten Strand bis jetzt.




Babysitten ... Mal anders. :D

Burns Beach. Ein sehr felsiger Strand. Kann man bei genauem Hinsehen vielleicht erkennen.

Ein Seeelefant kam von der Antarktis zu Besuch.




Hawkins Park. Einer meiner absoluten Lieblingsorte, weil einfach
so viele bunte Vogelarten umherfliegen, hier sind es allerdings relativ langweilige.
Habe keine Fotos von den anderen gemacht, sondern sie stattdessen gefüttert.
So sieht der Wegrand meist in Joondalup aus.


Dieser Künstler ist fast jeden Tag dort.


Ein Radweg direkt am Meer lang. Kilometerweit. Das ist Freiheit.

Wilbur. Ich liebe diesen Vogel. Es sind schon so
viele lustige Geschichten mit ihm entstanden.
Ein Tag im Zoo.

Das hatte ich nicht nur einmal hier an den 40-Grad-Tagen.
Die Gasteltern schauen immer nicht schlecht, wenn sie
die iPhones im Kühlschrank finden.



Und wie geht es jetzt noch weiter?
Zuerst steht der Urlaub über Ostern an, in den mich meine Gastfamilie mitnimmt. Nach Kalgoorlie, einer Stadt im Outback, worauf wir uns alle sehr freuen. Lou meinte schon, ich sollte mir genau überlegen, was für Sachen ich mitnehme, weil der rote Sand, der dort durch die Luft gepustet wird, wohl überall sein und fast nicht mehr rausgehen wird. Na wenn das nicht nach Australien klingt ...
Im Mai geht es dann für zwei Wochen nach Bali, denn ich brauche auf jeden Fall nochmal Urlaub, bevor ich dann nach Hause komme. Daher bisschen diese indonesische Insel erkunden, anschließend über Darwin nach Singapur, bevor es dann wieder auf die Nordhalbkugel geht. So ist der Plan, so wird es gemacht. Man muss das Ganze ja auch schön abrunden. Der Großteil des Abenteuers ist ja schon vorbei. Das ging eecht schnell!

Ihr merkt, es dauert nicht mehr lang, dann schneien die Wombats schonwieder ein, ich kann natürlich jetzt nur von mir sprechen.

Mir geht es jedenfalls nach wie vor blendend, ich hoffe, euch auch.


Viele Grüße und bis bald,

Euer Wombat Nr. 2

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