Montag, 27. Januar 2014

Tasmanien - 1 Woche Urlaub - Inselrundreise mit der pinken Knutschkugel Teil 1


Hallooo!

Jaaaaa ich weiß. Eigentlich hatte ich vor gar nicht all zu langer Zeit hier geschrieben, dass ich den Blog erstmal nicht weiterführen will... Aber die 6 Tage Tasmanien waren in sich so eine runde, schöne Sache, dass so ein Blog das Ganze irgendwie schön abschließen würde. Und jetzt sind die Erinnerungen ja noch frisch!! :D

Am Sonntag, den 5.1. ging es also los von Melbourne nach Tasmanien. Dies war übrigens der erste Flug, den ich ganz alleine gebucht habe, einfach mal so übers Handy-Internet während ich in Sydney unterwegs war. 


Um so froher war ich, dass alles gut ging und wir schließlich sicher und heil in Hobart, der Hauptstadt der Insel "under down under" landeten. Trotzdass die Insel nicht (mehr) mit Australien verbunden ist (war es mal, über eine Landbrücke von Melbourne nach Launceston), gehört Tasmanien noch zu Australien und ist einfach ein weiterer Bundesstaat, wie z.B. auch New South Wales (wo Griffith und Sydney sind), Victoria (Hauptstadt Melbourne), Queensland (Hauptstadt Brisbane, sehr bekannt wegen des Great Barrier Reefs auch Cairns)... Genug der Topografiestunde!


Angekommen in Hobart, gingen wir gleich unser Auto suchen, was uns die nächsten Tage einmal um die komplette Insel transportieren sollte. Da Eva dieses reserviert hatte, staunte ich nicht schlecht, als uns schließlich dieses herrlich passende, pink-lila mini Gefährt erwartete. 


Schick, oder?! Passt doch zu uns, die kleine pinke Knutschkugel. Genug Platz war auch, da wir in weiser Voraussicht den größten Teil unseres Gepäckes im Auto in Melbourne gelassen hatten, und uns zusammen ein Backpack teilten. Dazu hatte jeder noch einen Rucksack und eine kleine Tasche mit, dann ging das. Auch geschlafen haben wir den größten Teil der Journey im Auto. 
Jaaaa das war nicht ganz so bequem wie im großen Ford Falcon mit Matratze, aber heeeyyy wir sind Backpacker, young and wild and free and flexible und gesund, es macht uns auch nichts aus, ein paar Nächte im Sitzen (die Sitze konnte man echt weit runterstellen) oder auch in Embryonenstellung hinten zusammengeknitscht auf der Rückbank zu schlafen. :D Das einzige Problem, was sich einstellte... Und ich wage es kaum, es auszusprechen/niederzuschreiben, denn ich bin in Australien. Und nächste Woche werden es 39Grad+ und ich werde die nächsten Monate in Griffith nur am Schwitzen sein :D .... Aber dennoch- die ersten zwei Tage in Tasmanien war es richtig kalt!! Es hat geregnet wie bekloppt, ein richtiges Pisswetter. Und ich habe 2 Leggings, ein Shirt, einen Pullover, eine Fleecejacke, meine Softshelljacke und mein Tuch getragen, und trotzdem war es nicht wirklich warm. Wahrscheinlich genau so kalt wie bei euch in Deutschland gerade. :D 10 Grad? Dazu kam halt noch Regen und Wind, was das so ungemütlich machten. 

Doch wir trotzten tapfer dem Wetter und besuchten, nachdem wir uns in Hobart mit Lebensmitteln eingedeckt haben (Obst, Brot, Tomatenmark-schmeckt erstaunlich gut aufs Brot-, Müsliriegel, Käsecracker), schon den ersten Nationalpark: den Mt Field Nationalpark. Dessen Highlight war auch im Regen schön: Die Russel Falls, hübsche Wasserfälle. Wir wanderten noch eine Weile durch den Regenwald und bestaunten die großen Bäume. 

Fotos hab ich keine , weil mein Akku leer war, aber vielleicht bekomm ich die noch von Eva. :) 

Als wir diese und die folgende Nacht dann im Auto schliefen, war ich echt froh, einen Schlafsack dabeizuhaben, denn es war fuckin' freezing!!!! Lena und Eva haben ganz schön gebibbert. 

Dafür war dann nach den 2 Tagen auch wirklich Schluss mit dem Mistwetter und am Tag 3 erwartete uns strahlender Sonnenschein. Wir waren im Cradle Mountain/Lake St Clair Nationalpark und gingen wandern, einmal komplett um den Dove Lake, den See im Bild, herum...




... und schließlich auf einen Lookout hoch. Das konnte man dann schon fast Klettern nennen, so steil und unwegsam das war :o Aber für die Aussicht hat es sich gelohnt. :)











Die tasmanische Natur gefällt mir. Ist vielleicht am ehesten mit Neuseeland oder Kanada zu vergleichen, Neuseeland wegen den Bergen und mehr grün als Australien, Kanada wegen dem Meer, was direkt in den Wald überzugehen scheint! ...aber ein bisschen wärmer als Kanada ist es dann glücklicherweise doch. :)

Tag 4: Bay of Fires. 

Wir näherten uns nun dem Osten der tasmanischen Insel, nachdem wir die Nacht ausnahmsweise mal in einem Hostel verbracht haben, in Launceston, der zweitgrößten Stadt Tasmaniens. 
Je weiter wir fuhren, desto schöner wurde auch das Wetter. 

Der Strand, den wir nun erreichten (Bingalong Bay, Teil der Bay of Fires), war atemberaubend. Gut, ich kenne die australische Ostküste und ihre Strände noch nicht... Aber dieser Strand war schonmal richtig wunderschön. Der Sand war einfach mal weiß! Und das Wasser so klar, wie ich es noch nie vorher gesehen habe, mit Farbübergang von farblos-hellblau-türkis-dunkelblau... Ich war hin und weg! 










Die Fotos sind übrigens alle unbearbeitet, weil ich sie direkt vom Handy hochlade (außer die 2 Fotos vom Cradle Mountain, denen man es ansieht. die kommen von Lena) 

So, da ich so viele Fotos habe, wird gleich ein Teil 2 hochgeladen! 

Hier nur noch die Reiseroute zum besseren Nachvollziehen. 


Bis auf Devonport haben wir alles gesehen, was eingekringelt ist! Viel Auto zu fahren? Ja, aber Lena (als Einzige über 21 und damit berechtigt, ein Mietauto zu fahren) hat das toll durchgehalten und wir hatten eigentlich immer Spaß :)


Wie man sieht. Hahaha


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