| v.l.n.r.: Lukas, Dominic :D |
Aber wir besuchten natürlich nicht irgendein Kino, sondern in das IMAX Kino in Sydney mit "The World's Biggest IMAX Screen". Mit dementsprechenden Erwartungen kauften wir die Karten und drehten noch eine Runde in Darling Harbour, was bei Regen auch ziemlich unspektakulär aussieht.
Um 5 pm wurden wir dann in den Kinosaal gelassen und sahen endlich die größte Kinoleinwand der Welt ... und das war sie auch!
Selbst der nicht zu übertreffende Weitwinkel der iPhone-Kamera hat die Leinwand nicht aufs Bild bekommen - Da musste dann die Panoramafunktion her. Im Nachhinein musste ich (Moritz) jedoch feststellen, dass die Panoramabilder nicht wirklich gelungen sind. Die tatsächliche Größe der Leinwand ist deshalb auf den folgenden Bildern leider nur zu erahnen.
Premierenwürdig wäre dieses Kino für uns aber trotzdem nicht gewesen, da es bei weitem keine Kapazität von 900 Plätzen besitzt. :P
Trotzdem war es ein wahnsinns Erlebnis und die IMAX Kinos sind ja auch nicht mit normalen 3D Filmen zu vergleichen. Da wir unsere Karten relativ früh gekauft hatten, saßen wir auch entsprechend gut. Teilweise wirkt es wirklich richtig real und man könnte wirklich glatt vergessen, dass man im Kino sitzt, wenn nicht aller ein paar Sekunden irgendwelche Leute halb aufstehen würden, um so zu tun, als ob sie etwas greifen könnten ...
Wir haben übrigens nur die 45-minütige Dokumentation "Under The Sea 3D" gesehen, wofür wir trotzdem 21 $ bezahlt haben. Sogenannte "Featured Movies", also Filme über 60 Minuten, hätten sogar 31 $ gekostet. (Als Überschlag kann man den Preis in Dollar auch mal 2/3 nehmen, um den Preis in Euro zu erhalten ;) )
Um das Kinothema abzuschließen bleibt nur noch zu sagen: Seelöwen sind echt paar knuff'sche Tiere. :D
| Moin :D |
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| "Fertig machen zum beamen!" :P |
Nachdem wir das Kino verlassen hatten und es noch stärker regnete als zuvor, beschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen. Eigentlich muss man von Darling Habour bis zu unserem Stadtteil Kings Cross nur eine große Straße entlang fahren. Der Taxifahrer, der bemerkt hat, dass wir nicht von hier sind, bog aber immer wieder ab. Anfangs dachten wir, dass man so fahren muss, da es in der Innenstadt sehr viele "One Way Streets" (Einbahnstraßen) gibt. Irgendwann bemerkten wir aber, dass er für nichts einen riesigen Umweg gefahren ist, wofür wir viel zu viel Geld bezahlen mussten. Der Betrag berechnet sich nämlich nicht nur aus dem Startgeld und den gefahrenen Kilometern, sondern auch nach Zeit. Natürlich sind wir bei Sydneys Stadtverkehr im Nu in unserem Viertel angekommen ... an nur einer Ampel haben wir durch die Wartezeit rund 50 Ct mehr bezahlen müssen.
Als wir dann 20 $ statt ca. 10 $ an diesen Idio*** blechen mussten und bei orkanartigem Regen den restlichen Weg zum Hostel gelaufen sind, um nicht noch mehr zu bezahlen, waren wir froh, endlich wieder im Trockenen zu sein und mit der Heimat via Skype zu chatten.
| "direkte" Rückfahrt zum Hostel |
Am nächsten Morgen mussten wir 7:30 am aufstehen, um rechtzeitig zu unserem neuen Job-Interview zu kommen. Dabei handelte es sich um das schon erwähnte Fundraising, was sich als ziemlich cool herausgestellt hat. Zusammen mit Sören und Aaron setzten wir uns in den Trainingsraum von "2evolve" und ließen uns etwas von einem sehr enthusiastischen 39-jährigen Mann erzählen. Schließlich durften Dominic, Aaron und ich nach zwei von vier Entscheidungsrunden den Raum verlassen woraufhin uns Sören nach einer weiteren Runde folgte - wieder nichts. Das Umfeld, die Bezahlung und der Ausblick auf Travel-Trips wären aber auch zu schön gewesen.
Wieder im Hostel angekommen, wurde kurz entspannt und dann ging es auf Richtung Bondi Junction, um Lebensläufe zu verteilen. Dort angelangt, haben wir uns dann doch nur ein Eis gekauft, weil Bondi Junction sozusagen eine "gehobene Altmarkt-Galerie" ist und fast nur aus Läden besteht, die ihr Logo weiß auf schwarzem Grund präsentieren.
| eine von vielen Sitzecken |
Demnach ging es weiter zum Bondi Beach, um dort unser Glück zu versuchen - ihr könnt ja raten - auch nichts.
Im "Bavarian Bier Café" gab uns ein deutscher Backpacker, der dort als Koch arbeitet, den Tipp, irgendwelchen Mist in den Lebenslauf zu schreiben, weil das sowieso keiner kontrolliert. Damit hat man dann bessere Chancen, einen Job zu bekommen. Schlussfolgerung unsererseits - CV ändern.
Schließlich zog uns dann auch das Meerwasser an und wir sahen den vielen Surfern bei ihren Wellenritten zu, welche dafür wirklich gute Bedingungen hatten. Nur das Wasser war ziemlich kalt.
Der Abendhimmel sah zudem auch atemberaubend aus. Die angestrahlten Wolken wirkten so, als würde der Himmel über uns brennen, was zu diesem krass poetischem Blogtitel führte.
Unter anderem dieser Fakt ließ mich (Moritz) einige Zeit am Wasser verharren, um Fotos zu machen, die letztendlich alle irgendwie gleich aussehen. :D
| Mordor :D |
Auf dem Rückweg machten wir noch einmal im Coles (Supermarkt) halt und verzogen uns danach wieder in unser gemütliches 12er-Zimmer im Hostel.
Wir wissen selber nicht so richtig, was wir nun als Nächstes machen werden, was nicht bedeutet, dass wir ohne Plan durch die Welt irren. Es ändert sich nur täglich, stündlich oder minütlich wieder irgendetwas, was alles andere über den haufen wirft. Deshalb lässt sich nur schwer eine Prognose abgeben.
Uns geht es trotzdem gut und wir freuen uns auf die kommende Zeit, die uns in Australien erwarten wird. Schließlich sind wir hier erst seit knapp zwei Wochen auf Expedition. :)
Bis dahin und gute Nacht,
eure Wombats 8 und 9.








Uuuuund warum jetzt "Wombats 8 und 9" ? :D oder ist das 'n joke? :P
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Löschenmordor is geil!
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