Donnerstag, 3. Oktober 2013

Byron Bay, Surfers Paradise und ein Wal

Die letzten Tage waren bei uns vor allem von Entspannung geprägt. Mich (Dominic) hatte es erwischt (direkt unter dem Deckenventilator auf höchster Stufe schlafen... Nicht so die Idee), und entsprechend hoch war der Schlafanteil pro Tag. 

Nachdem wir das ein oder andere Skype-Gespräch nach Hause geführt hatten, und wir sogar einen Koala, der durch das Hostel-Gelände tapste, beobachten durften, beschlossen wir, dass es dennoch an der Zeit war, Byron Bay zu verlassen. 
Am letzten Abend gingen wir noch einmal zum berühmten Leuchtturm, um uns von dort den Sonnenuntergang anzuschauen. 


Aquarius Hostel

KOALA!!! :D






Und dann folgte schon wieder ein Tapetenwechsel. 

Nachdem wir uns - ehrlich gesagt schweren Herzens - vom Aquarius Hostel und von Byron Bay getrennt hatten, ging es nun auf nach Surfers Paradise an der Gold Coast - eine Etappe, die wir auf unserem Weg nach Brisbane auf keinen Fall verpassen wollten. Also die übliche Prozedur: Zusammenpacken, auschecken und zum roten auf uns wartenden Greyhound-Bus. 

Surfers Paradise war nicht zu weit von Byron Bay entfernt - etwa zwei Stunden Busfahrt. Da wir alle drei eher Plätze im vorderen Bereich hatten, gab es natürlich viel zu schauen: von Bergen und in der Sonne liegenden Schlangen über Skylines, die irgendwie an das typische Miami-Image erinnerten. 

Angekommen, bemerkten wir, dass unser Hostel prakischerweise direkt neben der Busstation lag. Die Rezeptionistin begrüßte uns auf schon mehrmals erwähnte australisch freundliche Weise und schickte uns in den fünten Stock, ein Sechsbettzimmer. Das Gelände besichtigt, konnten wir nicht fassen, wo wir diesmal gelandet waren. Auch dieses Hostel verfügte über einen Pool im Hinterhof, außerdem noch ein Tennis- und Squash-Feld, Billardtische in verschiedenen Ausführungen, und so weiter. Für 25 $ die Nacht wirklich mehr als annehmbar.


Zimmerausblick


Wir beschlossen, uns noch ein wenig im Ort umzusehen. Surfers Paradise ist ein relativ großer Ort - etwa 500.000 Einwohner, also so viele wie Dresden. Ehrlich gesagt hatten wir uns das erst nicht so vorgestellt. Das wohl faszinierendste ist wohl, dass man gerade noch im Stadtzentrum umgeben von Hochhäusern steht, und keine fünf Minuten später steht man am weichen Sandstrand und noch ein paar Meter weiter im Meer. Echt cool, irgendwie.

:P



Das verleitete uns direkt, am Tag darauf einen Strandtag zu machen. Der Wind ließ uns die heißen Temperaturen überhaupt erst aushalten, wenngleich er uns letztendlich auch vom Strand vertrieb, weil wir Angst davor hatten, nie wieder etwas ohne das berühmte Knirschen zwischen den Zähnen essen zu können. Umso größer waren jedoch die Wellen, die einen immer wieder aus dem vorgeschriebenen Badebereich trieben. Man durfte nämlich nur zwischen zwei am Strand aufgestellten Fahnen ins Wasser gehen. Immer wieder hörte man das Megafon der Bademeister erklingen: "Back to the middle!"  ("Zurück in die Mitte!")


Wal.

Wir alle waren uns einig, dass man es hier durchaus aushalten könne, und demnach beschlossen wir, es wenigstens zu probieren, hier einen Job zu finden. Ursprünglich hatten wir extra nur zwei Nächte in Surfers Paradise gebucht, da so ein Ort nicht gerade glimpflich mit dem Geldbeutel umgeht, doch nun versuchten wir, doch noch einige Übernachtungen zu finden, um es, wie gesagt, mit der Jobsuche zu probieren. Bedingt durch die so genannten UniGames, bei denen sich so ziemlich alle Studenten zum Feiern trafen, fanden wir in der ganzen Stadt keinen Schlafplatz, und somit ging es weiter mit dem Greyhound-Bus nach Brisbane, die letzte größere Stadt und gleichzeitig letzte "langweilige" Etappe, bevor es mit all den aufregenden Attraktionen der Ostküste losgeht - und ich rede nicht von Stränden, Meer und Hochhäusern, daran sind wir ja inzwischen schon fast gewöhnt, sondern von Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt mit Regenwald auf ihr, Noosa, einer Stadt, in der eine Kanutour durch den Regenwald auf uns wartete, und die Whitsunday Islands mit Segeltour.

Wir freuen uns darauf! :)

Bis dahin,
eure Wombats 1, 2 & 4

2 Kommentare:

  1. eigentlich auch ziemlich süßes >Hostel< mit Megapool, Whirlpool-Anlage, Liegestühlen und 1,40 Betten^^

    Ihr Schweine - man ist und bleibt a bissl naidsch!

    :)

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    1. Man muss halt nur die ganze Zeit auf Privatsphäre verzichten .. ansonsten fetzt's einfach nur :P
      Sind ja aber leider schon wieder in Brisbane.

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