Eigentlich kann man das, was wir in den drei Tagen auf Fraser Island erlebt haben nicht in Worte fassen. Man kann versuchen, es mit Adjektiven zu umschreiben. Man kann vielleicht die Dinge aufzählen, die wir dort erlebt haben. Aber letztendlich wird es trotzdem nicht das Gleiche sein, wie wir es auf Fraser erleben konnten. Aber euch gar nichts davon mitzuteilen wäre glaube ich auch nicht im Sinne des Erfinders, denn dafür ist der Blog ja da.
Und damit melden sich mal wieder die drei Wombats 1, 2 und 4, nach ein paar unvergesslichen Tagen auf Fraser Island.
Ob ein Besuch im größten Zoo Australiens, ein Bad am Meer mit dem wunderschönen Stadtpanorama von Surfers Paradise dahinter oder die atemberaubende Skyline Sydneys von der Habour Bridge bei Nacht - alles kein Vergleich zu diesem "stunning view", den wir an den Stränden, den Inlandseen und den Klippen von Fraser Island als Erinnerung zurück auf das australische Festland nehmen konnten.
Eben genau da, auf dem Festland, begann schon unser Abenteuer. Im Hostel in Rainbow Beach wurden alle Teilnehmer in Achter-Gruppen auf insgesamt vier Jeeps verteilt: ein sogennantes "Lead vehicle", welches vom Guide, der uns in den drei Tagen die Insel zeigte, gefahren wurde, und von drei weiteren Jeeps, welche wir selber fahren durften.
So ging es also los auf die Insel und in das Camp. Einfacher gesagt als getan. Wer von euch ist schon mal auf einer reinen Sandinsel gefahren? ... Und genau so viele hatten wir auch im Jeep sitzen. :D Wir heizten also, vom Guide getrieben, mit 70 Sachen über den Strand in Richtung Campgelände. Das Gefühl ist der Wahnsinn, wenn rechts oder links von einem, das Meer nur so vorbeirauscht, auch wenn man das Gefühl hat, dass es einen bei jeder kleinen Unebenheit oder jedem kleinen Bach, der ins Meer fließt, fast überschlägt.
Bereits am ersten Tag legten wir noch einen Zwischenstopp am "Lake Wabby" ein. Nach einer halben Stunde Fußweg erreichten wir dann eine Sanddüne und fragten uns nur, ob der See in der Zeit beim Vorlaufen ausgetrocknet sei. Aber nach kurzer Orientierung entdeckten wir den Süßwassersee (eeendelich mal kein Salzwasser). Der Sandberg führte steil direkt ins Wasser. Das, der Rundumblick und Moritz' künstlerische Begabung machten den Rest.
Am zweiten Tag stand der nördliche Teil der Insel auf dem Programm. Klippen rauf, Fotos machen, Klippen runter. Klippen rauf, Fotos machen, Klippen wieder runter. Dabei ein bisschen die Leute aus der eigenen Gruppe kennenlernen und wunderschöne Ausblicke genießen. An dem Tag durften auch wir erstmals unsere Fahrkünste mit einem Auto beweisen, welches das Lenkrad auf der anderen Seite hatte. Wir machten uns gar nicht soo schlecht. Aber kaum saß Moritz am Steuer, blieben wir natürlich im weichen Sand stecken. :D Aber ich muss ihn in Schutz nehmen: es war so ziemlich die fieseste Stelle der Insel, die natürlich gerade Moritz erwischt hatte. Alle hatten da ihre Probleme, durchzukommen.
Am letzten Tag stand "Lake McKenzie" auf dem Programm, welcher sich allerdings im Inneren der Insel versteckte. Der Weg war tückisch und mit weichen Sandstellen nur so übersäht, die Moritz aber diesmal meisterte :P. Dementsprechend langsam ging es voran und wir brauchten eine halbe Ewigkeit, bis wir den See endlich erreichten. Aber der Weg hatte sich gelohnt. Ein riesiger Süßwassersee mitten im Dschungel. Denn der Wald nahm, je weiter man in das Innere der Insel fuhr, immer mehr regenwaldartige Züge an, auch wenn seit recht langer Zeit kein Tropfen Regen mehr gefallen ist. Nachdem wir dann die letzten Sonnenstrahlen auf Fraser Island, am Strand von "Lake McKenzie", genießen konnten, wandte sich unser Abenteuer leider schon dem Ende zu.
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| Lake McKenzie |
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| our leader |
Die Tage auf Fraser Island werden wir sicher noch lange in Erinnerung halten. Das Zusammenleben mit Dingos, Riesenquallen und Riesenspinnen auf einer Insel und die unberüherte Natur des National Parks Fraser Island zeigen, wie wunderschön die Natur sein kann, wenn der Mensch geößtenteils die Finger davon lässt. "Leave no traces!" war das Motto der Insel - Hinterlasst keine Spuren.
Ganz liebe Grüße von euern Wombats 1, 2 und 4.





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